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Donauschwaben Saga Felicitas Fabian Donauschwaben Saga

Donauschwaben Saga

Felicitas Fabian Donauschwaben Saga

Published July 29th 2014
ISBN :
Hardcover
860 pages
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 About the Book 

Das vorliegende Werk ist ein historisch fundierter Familien- und Sippenroman.Geschildert wird die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Jetztzeit, insbesondere aber das furchtbare Schicksal der Donauschwaben unter den Serben in Jugoslawien vonMoreDas vorliegende Werk ist ein historisch fundierter Familien- und Sippenroman.Geschildert wird die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Jetztzeit, insbesondere aber das furchtbare Schicksal der Donauschwaben unter den Serben in Jugoslawien von 1944 - 1948.Die Geschichte der donauschwäbisch-bäuerlichen Großfamilie Falkenburg in der Vojvodina wird erzählt, wobei die Atmosphäre und das Milieu, die typisch volkstümlichen Elemente der ursprünglichen Heimat möglichst getreu wiedergegeben sind. Ablauf und Auswirkungen des zweiten Weltkriegs auf Familie und Volksgruppe werden präzise geschildert, Holocaust und Exodus der Donauschwaben ebenso.Wenn auch bei der Familie Falkenburg die dichterische Freiheit gelegentlich den Vorzug vor der Realität erhielt, so verhält es sich bei den Berichten über die Verfolgung und Ausrottung der Donauschwaben anders. Bei den zahlreichen dargestellten Gewaltakte handelt es sich immer um Augenzeugenaussagen von Personen, die es direkt erlebt oder indirekt auf dem Wege über Betroffene und deren Angehörige erfahren haben, sowie um die Übernahme von solchen Schilderungen aus bereits vorhandenen schriftlichen Quellen.Die Umstände der Ermordung sämtlicher Opfer sind - als Mahnmal dafür, welche Grausamkeiten ein Krieg mit sich bringen kann - den Tatsachen möglichst genau entsprechend nacherzählt. Selbst wenn die Familie Falkenburg frei erfunden wäre, entsprechen aber doch die mit Krieg und Vernichtung zusammenhängenden Ereignisse völlig der Wahrheit.So war der Vater der Autorin selbst dabei, als im Herbst 1944 jene Gruppe von 184 Männern in dem Gebäude der Bürgerschule zusammengefangen, gefoltert und zu Fuß in das Kohlenbergwerk Vrdnik in Syrmien getrieben wurde, wobei an die vierzig Männer schon unterwegs ermordet wurden- später war er dann im Konzentrationslager für Deutsche in der Stadt Neusatz bis 1947. Er hat sämtliche geschilderten Begebenheiten danach so oft erzählt, daß sich alles ungewollt in der Autorin festsetzte.Wenn es gelungen ist, durch diese Arbeit und die wahrheitsgetreue Wiedergabe jener Schreckenstage den Ermordeten und Verfolgten ein Monument zu setzen zu ihrem Gedenken und so ein Dokument für die Nachwelt zu erhalten, dann hat sie ihren Sinn erfüllt.